It's all about people.

Benchmarkstudie: So werden aus Führungskräften digitale Anführer

30

Anfang November konnte Mercuri Urval im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe Executive Circle Führungskräfte unterschiedlicher Branchen zu zwei spannenden Vorträgen zum Thema Digitalisierung und Führungskräfte im Sheraton Hotel Airport Düsseldorf begrüßen. Michael Schäfer (re.), Senior Vice President Mercuri Urval, hatte dazu Prof. Dr. Benjamin Bader (2.v.r.) vom Institut für Management & Organisation der Leuphana Universität Lüneburg, sowie Katja Srajek (mi.), General Manager People & Culture & Facility bei der Dimension Data Germany AG & Co. KG Partner, eingeladen. Die Consultants Julia Kirberg und Philipp Göring hatten die Veranstaltung mit organisiert.

Die Digitalisierung verändert nicht nur Produktionsprozesse, Organisationsstrukturen und Wertschöpfungsketten, sondern auch die Führung von Mitarbeitern. Eine Studie von Mercuri Urval in Zusammenarbeit mit der Leuphana Universität Lünbeburg untersuchte im Sommer 2018 daher die Frage, was erfolgreiche Digital Leaders von anderen Führungskräften unterscheidet. Neben dem Studiendesign stellte Prof. Bader in seinem Vortrag die wichtigsten Ergebnisse der gemeinsamen Studie vor.

Die Studie basiert auf einer Befragung von Führungskräften aus deutschen Unternehmen und jeweils einer Mitarbeiterin bzw. eines Mitarbeiter der Führungskraft. Im Anschluss wurde analysiert, was die zehn Prozent der besten Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter zu Höchstleistungen anspornen, ohne dabei Unzufriedenheit oder gar Burnout zu erzeugen, besser machen als die übrigen 90 Prozent, die deshalb trotzdem zum Teil sehr gute Ergebnisse erzielen.

Ein besonderes Augenmerk richtete sich auf die Kommunikationskanäle und Anwesenheit am Arbeitsplatz, den digitalen Reifegrad von Unternehmen, das Change Management, die Arbeitszufriedenheit und die Mitarbeiterperformance. Erfolgreiche Führungskräfte verwenden weniger Zeit für Kommunikation, nutzen sie aber effizienter durch den Einsatz analoger und digitaler Kanäle. Dabei suchen sie vor allem das persönliche Gespräch.

Bezüglich der Arbeitszufriedenheit zeigt sich, dass Führungskräfte, die einen transformationalen Führungsstil verfolgen, zufriedener sind. Durch die mittelfristige Umformung von Werten und Einstellungen der Mitarbeiter durch ein gutes Vorbild gelingt es ihnen, sowohl die Leistungen als auch die Arbeitszufriedenheit der von ihnen Geführten zu steigern. Dabei steigt die Arbeitszufriedenheit der Führungskräfte, je mehr Zeit sie vor Ort im Büro mit ihrem Team verbringen.

Gute Führungskräfte können nur dann zu erfolgreichen Digital Leadern werden, wenn das Top Management die digitale Transformation des Unternehmens unterstützt und vorantreibt, in dem es die dafür erforderlichen Ressourcen zur Verfügung stellt und eine entsprechende Unternehmenskultur des Wandels etabliert. Dabei gilt: Ohne Training kein guter Wettkampf, das heißt es sind mehr Investitionen in Trainings und Schulungen zum Thema Digitalisierung notwendig. Doch nur wenn das mittlere Management über die erforderlichen persönlichen und digitalen Kompetenzen verfügt, kann sich der digitale Reifegrad des Unternehmens weiterentwickeln.

Um den Erfolg der digitalen Transformation zu bestimmen, benötigt man Leistungsindikatoren. Denn ohne Zahlen gibt es keinen messbaren Erfolg und jede Erfolgseinschätzung bliebe subjektiv. Ein komplexes Kennzahlsystem lässt sich nicht von heute auf morgen implementieren, deshalb sollten zunächst wenige, zentrale Key Performance Indicators eingerichtet werden. Einmal eingerichtet, kann ein solches System dann sukzessive erweitert werden. Grundvoraussetzung für diesen Schritt ist es aber, dass die Führungskräfte zu den Leistungsindikatoren passen und diese dann auch erfolgreich gelebt werden können. Entsprechenden Trainings- und Schulungsmaßnahmen sollte daher eine diagnostische Einschätzung der Beteiligten vorgeschaltet werden.

Wir senden Ihnen unsere Studie auf Anfrage gerne zu und stehen für Ihre Fragen zu dieser spannenden Thematik persönlich zur Verfügung.

Im zweiten Teil geht es um die Frage, was gute Führung in Zeiten der Digitalisierung ausmacht.

Tagged as: , ,

Categorised in: Allgemein, Deutschland

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

css.php