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Business Coaching

Mode, Luxus oder eine Form der Nachhilfe?

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Auf einem Empfang unterhielten sich zwei Manager im Pensionsalter über ihre erfolgreichen Söhne. Etwas verschämt erzählte der eine dem anderen, dass seinem Sohn trotz steiler Karriere nun ein Coaching angeboten worden wäre. Was soll er jetzt bloß tun? Vertraut das Management ihm nicht? Sieht man etwa ein Defizit bei seinem Sohn? Da wird man als Business Coach hellhörig. Bisweilen begegnet einem aber auch das andere Extrem, frei nach dem Motto: „Ich dachte, es kann ja nicht schaden, sich einen Coach zu nehmen. Schließlich gehört das in meiner Position heute einfach dazu.“

Beide Anlässe lassen vermuten, dass es noch viel Aufklärungsbedarf zum Thema Coaching gibt. Das ist auch verständlich, da anders als beim Besuch eines Seminars kein konkretes Wissen oder eine bestimmte Methodik vermittelt wird, die später in den Seminarunterlagen nachzulesen ist. Coaching ist eine sehr individuelle Situation zwischen zwei Menschen mit offenem Verlauf und Ergebnis und deshalb nach außen nicht transparent. Was passiert also im Coaching zwischen Coach und Coachee, die sich z.B. im Mercuri Urval Business Coaching regelmäßig alle vier Wochen über den Zeitraum eines halben Jahres treffen?

Business Coaching ist vor allen Dingen ein berufsbezogener Reflexionsprozess, bei dem es darum geht, Denkalternativen in Alltagssituationen zu entwickeln, eigene persönliche Stärken und Ressourcen zu erkennen und insbesondere immer wieder positiv ins Handeln zu kommen, dabei zur Routine gewordene Verhaltensweisen loszulassen und Verhaltensalternativen neu auszuprobieren. Dass dies nicht rein spontan, ohne Ziel oder unreflektiert geschieht, dazu leitet der Coach an durch gezielte Übungen und Denkimpulse.

Dabei ist es nicht der Coach, der die Lösungen vorgibt oder überstülpt. Er begleitet ganz individuell durch aktives Zuhören, gezieltes Fragen, sein methodisches und fachliches Wissen sowie seine positive Grundhaltung. Es geht nicht um richtiges oder falsches Verhalten des Coachees, sondern z.B. um das Aktivieren der individuellen Problemlösungs- und Konfliktfähigkeit oder eine stärkere Zielfokussierung. Was auch immer konkretes Thema und Anlass für ein Coaching sein mögen, immer findet eine intensive Gesprächsfolge statt, die von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt geprägt ist und in der man gemeinsam zu Klarheit, Verhaltensänderungen und Entscheidungen kommt, die im Arbeitsalltag zwischen den Coaching-Treffen in der Praxis zur Anwendung kommen. Das setzt viel Vertrauen voraus. Deshalb sichert der Coach den vertraulichen Rahmen und der Coachee wählt seinen Coach immer selbst aus.

Gemeinsam nach Lösungen bei Problemen im Arbeitsalltag zu suchen, neue Ideen und Perspektiven zu entwickeln, Zukunftsziele zu definieren oder auch Konflikte mit anderen Menschen zu lösen ist weder eine Mode noch ein Luxus. Und schon gar nicht das Eingeständnis einer Schwäche. Es ist ein Grundbedürfnis vieler Menschen. Man kann einen guten Freund, die Familie oder einen geschätzten Kollegen oder Mentor um Gespräche und Rat bitten oder im beruflichen Kontext immer häufiger in Unternehmen die Möglichkeit nutzen, zu einem externen professionellen Coach zu gehen. Wer Coaching als zeitgeistige Mode oder als statusfördernde Veranstaltung betrachtet, der übersieht den ungeheuren Nutzen, den die Verbesserung der individuellen Handlungsweisen mit sich bringt.
Weitere Informationen zum Thema Business Coaching finden Sie unter:
www.mercuriurval.com/de/Countries/Deutschland/Unsere-Leistungen/Talent-Management/Personalentwicklung/Coaching-/Coaching-Subpage/

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Categorised in: Allgemein, Deutschland

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