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Der digitale Wandel ist Chefsache!

Die Digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft revolutioniert Geschäftsmodelle und Unternehmen. Deshalb gehört die Auseinandersetzung mit ihr in die Führungsetage und nicht in die IT-Abteilung! Gefragt sind Game Changer, damit es nicht irgendwann heißt: Game over!

Neue Technologien und die durch sie ausgelösten Veränderungen begleiten den Menschen seit je her: Mit dem Faustkeil gelangte man schneller an das Knochenmark, mit dem Rad schneller von einem Ort zum anderen, mit Funk wurden Informationen unabhängig vom Ort und mit dem Internet bekamen wir das weltumspannende Informationsnetz. Die modernen IT-Intelligenzen verlassen das Zeitalter 1.0 und 2.0 und gelangen in die Generationen 3.0 und 4.0. Wenn die Dinge und Inhalte aktiv untereinander kommunizieren und Systeme (z.B. Produktion, Verkehr, Wissen oder Firma-Kunde) damit ihre Ziele erreichen, ergeben sich ganz neue Möglichkeiten der Wertschöpfung.

Die Digitale Transformation des Wirtschaftslebens, mit seinen Geschäftsmodellen und den damit verbundenen Organisationen und Menschen ist eine enorme, umgreifende und sehr dynamische Herausforderung – auch und gerade für Führungskräfte. Sie müssen intelligente Antworten auf die Digitale Transformation finden, deren Umfang mit den neuen Generationen jenseits von 2.0 noch gar nicht realisiert werden kann: Wir stehen – wie in der Weizenkornlegende von Sessa – auf einem Schachbrett, wissen allerdings nicht genau auf welchem Feld. Die Zahl der Körner verdoppelt sich von Feld zu Feld und ab der Mitte des Brettes fehlen uns jegliche Vorstellungen davon, wo die Verdoppelung pro Feld, die letztlich exponentiell ist, uns nun hinkatapultieren wird. Unternehmen und Beteiligte befinden sich in allen denkbaren Phasen von „Digitaler Reife“ oder den entsprechenden Feldern auf dem Schachbrett: Die Bandbreite reicht von unberührt daneben stehend bis überschüttet, von der heftigen Abwehr bis zum blinden Umarmen, vom zarten, siloartigen Ausprobieren bis zum radikalen Umbau, von der Geburt neuer radikaler Businessmodelle bis zur Liquidation gewachsener Strukturen, von der Fehlinvestition in eine Neue Welt bis „game over“. Die Digitale Transformation – ob als sanfte Reformation oder Revolution angelegt und ausgeführt – gehört auf die Agenda der obersten Führungsebene. Sie ist keine Aufgabe, die an die IT-Abteilung oder andere Stellen im Unternehmen delegiert werden kann.

Im Kern der Digitalen Transformation geht es darum zu erkennen, welche Chancen und Bedrohungen sich daraus für das eigene künftige Geschäft ergeben. Neue Generationen von Digitalen Technologien können neue Geschäftsfelder eröffnen oder bestehende Geschäftsmodelle obsolet machen. Um die Digitale Transformation als Faktor zu nutzen, sind neue Management-Kompetenzen erforderlich, ohne alte, analoge aufgeben zu müssen.

Welche neuen Kompetenzen verlangt die 3.0 und 4.0 Ära der Digitalen Transformation? Alles beginnt mit dem Geist der Einstellungen, des mind sets und dem abstrakten und konkretem Denken, nun aber radikal neu und relativ unabhängig vom Gestern. Das Neue verlangt den kritischen Game Changer, der oft unausgesprochene aber wirksame Regeln bricht, diese kreativ zerstört und neue Paradigmen und Ideen einsammelt. Er hat dies für sich persönlich tief verinnerlicht, verspürt es als eigenen Puls und teilt es mit dem Umfeld, das er fortlaufend inspiriert. Dabei hat er die Fähigkeit zur eigenen Reflexion und kann der Zukunft in ihren Potenzierungen mit eigener Agilität begegnen. In der Umsetzung der Ideen und neuen Modelle sind dagegen fast schon wieder analoge Kompetenzen gefragt: Priorisierung, Kommunikation, Ausdauer und die Fähigkeit die Dynexity (Dynamik + Komplexität) aktiv zu managen.

Mercuri Urval begleitet internationale Business Transformation seit über vier Jahrzehnten und unterstützt heute Kunden verschiedenster Branchen beim Umgang mit der Digitalen Transformation und der entscheidenden Frage: was bedeutet das für Human Ressources und Management! Unsere Kunden fragen nun: „Ist der Manager nun der Game Changer?“. „Was ist die Transformational Strength des externen oder internen Aspiranten?“ Oder ganz einfach: „Kann sie/er das?“ Damit meinen sie oft, das eigene Unternehmen in die neue Ära zu führen – es zu transformieren, es auf neue Füße zu stellen und fliegen zu lassen. Diese Antworten zu geben und immer wieder neu zu finden ist unser Anspruch.

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Categorised in: Allgemein, Deutschland

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