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Eignungsdiagnostik – der Spiegel an der Wand hat ausgedient

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Bewerber müssen heute nicht mehr nur fachlich versiert sein, sondern sich auch dem immer schneller werdenden technischen Wandel anpassen können. Und sie sollten von ihrer Persönlichkeit her zum Unternehmen passen. Unternehmen nutzen jedoch nur selten ein Instrument, das ihnen bei der Auswahl helfen kann: die Eignungsdiagnostik.

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der beste Kandidat im ganzen Land? Vor dieser Frage stehen Personalverantwortliche heute mehr denn je, weil Fehlentscheidungen immer teurer werden, je höher die zu besetzende Position im Unternehmen angesiedelt ist. Die fachliche Expertise spielt bei der Auswahl eines Kandidaten zweifellos eine wichtige Rolle, aber sie ist bei weitem nicht das einzig entscheidende Kriterium, wenn es um gute Personalentscheidungen geht. Nach dem Abschluss des Studiums und ersten Berufserfahrungen entwickeln sich viele angehende Führungskräfte zu Experten mit spezifischen Fach- und Branchenkenntnissen. Aber erst durch ihre Persönlichkeit werden sie zu einer Führungskraft, die eine Abteilung oder gar ein ganzes Unternehmen erfolgreich leiten kann.

Doch wie können Unternehmen die für sie besten und vor allem die am besten passenden Köpfe rekrutieren? Eine ausschlaggebende Komponente wird bei der Besetzung von Stellen allzu oft vernachlässigt: die Persönlichkeit. Aus ihr lässt sich nicht nur ablesen, ob eine Person in ein Team passt. Vielmehr gibt sie Aufschluss über die Motivation und hilft, die Aufgaben den Stärken entsprechend im Team zu verteilen. Der erste Schritt muss für ein Unternehmen darin bestehen, ein detailliertes Stellenprofil anzufertigen. Denn nur wer weiß, welche Qualifikationen und Persönlichkeitsmerkmale für den Erfolg auf einer bestimmten Position notwendig sind, kann entsprechend danach suchen.

Gerade Führungskräfte müssen zunehmend auch gute Kommunikatoren sein, um Veränderungsprozesse zu begleiten. Sie sollten wissen, wie man auf sein Gegenüber eingehen muss, was ein gewisses Maß an Extrovertiertheit und Empathie erfordert. Gespräche mit anderen Führungskräften im Unternehmen gut zu führen, bei wichtigen Aufträgen gekonnt zu verhandeln und geschickt neue Unternehmen als Großkunden zu gewinnen – all das ist am Ende für den Erfolg eines Unternehmens wichtiger als reine Fachkenntnisse.

Vom Karrierebeginn bis zum Aufstieg in die Führungsriege eines Unternehmens ist die Persönlichkeit eines Menschen für dessen Erfolg oder Misserfolg mit ausschlaggebend. Menschen werden aufgrund ihrer Fachkenntnisse eingestellt und aufgrund ihrer Persönlichkeit von ihren Aufgaben entbunden, zeigt die Erfahrung aus der Personalvermittlung. Neben dem fachlichen Können kommt es immer mehr auf die sogenannten Soft Skills an, die sich nicht mit dem Lehrbuch lernen lassen. Der wirtschaftliche Nutzen von Persönlichkeiten, die sich ihren Stärken gemäß entwickeln, wird oft verkannt oder es fehlen Personalentwicklungsstrategien. Das bedeutet langfristig, dass die Unternehmen nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen.

Um Personen strategisch richtig zu platzieren, muss ihre Persönlichkeit objektiv dargestellt werden. Als standardisiertes Verfahren ermöglicht die Eignungsdiagnostik, dass sich in kurzer Zeit die persönlichen Kompetenzen eines Menschen, die für die Bewältigung beruflicher Anforderungen relevant sind, abbilden lassen. Neben einer Selbstbeschreibung prüft das Verfahren der Eignungsdiagnostik hierbei vor allem die analytischen Fähigkeiten eines Kandidaten. Die Selbstbeschreibung, die sowohl aus einer Eigendarstellung als auch aus gezielten Persönlichkeitsfragen besteht, wird von weiteren Testverfahren komplettiert, die berufsbezogene Eigenschaften begutachten. Auf Grundlage der Testergebnisse wird abschließend ein Gespräch geführt. Anders als im klassischen Bewerbungsgespräch sind nicht alleine die Angaben der eingereichten Unterlagen für den Gesprächsverlauf entscheidend. Vielmehr ergeben sich die anschließenden Fragen aus einem Zusammenspiel von Unterlagen und Testergebnissen.

Neben den Stärken und Schwächen identifiziert die Eignungsdiagnostik auch den Arbeitsstil sowie die sozialen Kompetenzen einer Person. Sie gibt Aufschluss über die Motivation, die eine potenzielle Führungskraft zu ihren Leistungen beflügelt. Hochleistungen muss man nicht nur können, sondern auch wollen. Im Spitzensport ist die Bedeutung von mentaler Stärke schon lange bekannt und für jedermann offensichtlich, in Unternehmen wird sie dagegen oft noch unterschätzt.

Die Eignungsdiagnostik ist aber nicht nur ein hervorragendes Mittel für die gezielte Kandidatenauswahl für eine bestimmte Stelle. Vielmehr dient sie auch der Einschätzung vorhandener Mitarbeiter, um diese innerhalb des Unternehmens richtig einzusetzen. Ihr Ziel ist die optimale Positionierung von Personen unter Berücksichtigung von Entwicklungsmöglichkeiten. So kann sie die Basis für den Veränderungsprozess eines individuellen Verhaltens sein, wenn ein Mitarbeiter neue Aufgaben übernommen hat. Ein Coaching, das auf einer Eignungsdiagnostik beruht, wird wesentlich gezielter durchgeführt und bessere Ergebnisse erzielen.

Sowohl die Personalauswahl als auch die Personalentwicklung gewinnen durch die Eignungsdiagnostik an Qualität. Um diese sicherstellen zu können, sollten Arbeitgeber auch die Anbieter der Eignungsdiagnostik gezielt auswählen. Ein zertifizierter Anbieter garantiert hohe Standards. Der Mehrwert einer Eignungsdiagnostik liegt auf der Hand: Qualitativ hochwertig erfasst sie den Menschen als ganzheitliches Individuum und weniger als Resultat rein akademischer Leistungen. Mit richtig eingesetzter Eignungsdiagnostik müssen Unternehmen nicht länger den Spiegel an der Wand befragen.

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