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Was braucht es zum Führungserfolg?

So funktioniert zeitgemässe und effektive Führung.

An Führungspersonen werden zahlreiche Erwartungen gestellt. In erster Linie kommen diese von Mitarbeitenden. Was erwarten diese von Ihren Vorgesetzten? Und was macht eine erfolgreiche Führungsperson aus?

Führungspersonen stehen heute vor einer komplexen Aufgabe. Die Anforderungen an sie sind geprägt von Digitalisierung, Beschleunigung, Globalisierung und technologischer Diversifizierung. Hinzu kommen unterschiedlichste gesellschaftliche und kulturelle Ansprüche.

Was erwarten Mitarbeitende von Ihren Vorgesetzten?

Aus den zahlreichen Gesprächen, die ich als Consultant mit Kandidaten aus unterschiedlichen Bereichen führe, lassen sich folgende drei zentralen Erwartungen ableiten:

  • Individualität: Besonders durch den Einfluss der Generation Y gewinnt Individualität immer mehr an Bedeutung. Führungspersonen sollen auf die verschiedenen, einzigartigen Persönlichkeiten eingehen und ihre Bedürfnisse erkennen.
  • Wertschätzung: Regelmässige Feedbacks und persönliche Interaktion sorgen für eine gute Vorgesetzten-Mitarbeiterbeziehung.
  • Offenheit: Ehrliche und offene Kommunikation ist wichtig, um eine gute Vertrauensbasis zu schaffen. In KMU ist dies etwas einfacher umzusetzen als in Grossbetrieben oder Konzernen. Transparenz sollte aber wenigstens in der eigenen Einheit grossschreiben werden.

Wer diese Erwartungen ernst nimmt und auf sie eingeht, hat auf jeden Fall hohe Erfolgschancen.

Welche Eigenschaften machen eine erfolgreiche Führungsperson aus?

Die Persönlichkeit der Führungsperson hat ebenfalls Einfluss auf den Erfolg. In der Regel haben erfolgreiche Führungspersonen viel Einfühlungsvermögen und ein gutes Verständnis für das Verhalten und die Pläne des Gegenübers. Sie bringen zudem Stabilität in ein Team durch angemessene Selbstsicherheit und ein berechenbares Entscheidungsverhalten. Dadurch sind sie in der Lage, die von ihnen erwartete klare Linie zu fahren. Gewissenhaftigkeit ist grundsätzlich ein entscheidender Faktor für den Berufserfolg. In der Führung hilft sie, als verlässlicher Vorgesetzter wahrgenommen zu werden.

Die perfekte Führungspersönlichkeit existiert in der Realität aber wohl kaum. Dass Vorgesetzte bei ihren Mitarbeitenden auch einmal anecken, gehört daher ein Stück weit dazu. Wer aber das eigene Verhalten reflektiert, kann sich laufend verbessern. Deshalb hier einige häufig genannte Kritikpunkte die in Beratungsgesprächen mit Kandidaten zur Sprache kommen. Probleme versursacht es, wenn die Führungsperson:

  • mit der Erwartungsvielfalt neben dem eigentlichen Tagesgeschäft nicht umgehen kann.
  • in wichtigen Momenten den Rücken ihrer Unterstellten nicht deckt und sie ins offene Messer laufen lässt.
  • den Grundsatz „Sagen, was man tut und tun, was man sagt“ verletzt.
  • eine kritikablehnende Haltung gegenüber Mitarbeitenden einnimmt. Diese provoziert falsche Entscheidungen, welche sich negativ auf das Team oder gar die Organisation auswirken.
  • zu wenig sicht- und spürbar ist. Die gemeinsame Vision kann so nicht aufrechterhalten werden und die Mitarbeitenden steuern alleine auf ein Ziel zu.

Die Erfahrungen aus der Praxis werden auch bestätigt durch das Modell der transformationalen Führung von Bernard Bass und Bruce Avolio. Demnach ist für Führungserfolg folgendes notwendig:

  • Berücksichtigung individueller Interessen der Mitarbeitenden
  • Vorbildliches Handeln nach moralischen Grundsätzen
  • Visionen setzen und Mitarbeitende mit anspruchsvollen Zielen motivieren
  • Kreatives und unabhängiges Denken fördern und zu Problemlösung inspirieren

Letzten Endes ist erfolgreiche Führung vor allem eine Sache des gegenseitigen Vertrauens und der Gewissheit beider Seiten, dass man gemeinsam auf dem richtigen Weg ist.

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Categorised in: Allgemein, Schweiz

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