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Haben Sie noch Führungskräfte oder schon Digital Leaders?

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Die Digitalisierung verändert nicht nur Produktionsprozesse, Organisationsstrukturen und Wertschöpfungsketten grundlegend, sondern macht auch vor dem Führungsalltag nicht halt. In einer aktuellen Studie von Mercuri Urval gehen wir deshalb der Frage nach: „Lässt die Digitalisierung erfolgreiche Führungskräfte scheitern?“

Um die digitale Transformation zu meistern benötigen Unternehmen Führungskräfte, die die Fähigkeit und Bereitschaft besitzen, dieses so dringende Thema anzupacken. Um herauszufinden, was erfolgreiche Digital Leaders ausmacht, hat Mercuri Urval gemeinsam mit der Leuphana Universität Lüneburg eine Befragung von Führungskräften aus deutschen Unternehmen und jeweils einer Mitarbeiterin bzw. eines Mitarbeiter der Führungskraft durchgeführt. Der Fokus der Befragung unter der Leitung von Prof. Benjamin Bader lag dabei auf den Kommunikationskanälen und der Anwesenheit am Arbeitsplatz, dem digitalen Reifegrad von Unternehmen, dem Change Management, der Arbeitszufriedenheit und der Mitarbeiterperformance. Im Anschluss wurde analysiert, was die 10 Prozent der leistungsstärksten Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter zu Höchstleistungen anspornen, ohne dabei Unzufriedenheit oder gar Burnout zu erzeugen, besser machen als die übrigen 90 Prozent, die deshalb trotzdem zum Teil sehr gute Ergebnisse erzielen.

Unsere Studie hat dabei einige überraschende Erkenntnisse zu Tage gebracht: So ist das meistgenutzte Kommunikationsmedium nach wie vor das persönliche Gespräch. Erfolgreiche Führungskräfte kommunizieren sowohl im Büro als auch außerhalb davon besonders effizient und nutzen eine ausgewogene Mischung digitaler und analoger Medien. Um die digitale Transformation voranzutreiben, verlassen sich erfolgreiche Führungskräfte stärker auf Handeln als auf Reden. Sie fokussieren sich auf aktuelle und innovative Problemlösungen. Ihre Begeisterung für zukünftige Entwicklungen überträgt sich dabei auch auf die restliche Belegschaft. Bezüglich der Arbeitszufriedenheit zeigt sich, dass Führungskräfte, die einen transformationalen Führungsstil verfolgen, zufriedener sind. Dies gilt auch für deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dabei steigt die Arbeitszufriedenheit der Führungskräfte, je mehr Zeit sie vor Ort im Büro mit ihrem Team verbringen.

Basierend auf der Analyse aller Studienergebnisse ergeben sich aus unserer Sicht drei Handlungsempfehlungen für Unternehmen, um aus guten Führungskräften erfolgreiche Digital Leaders zu machen. Erstens: Ohne Support „von oben“ geht nichts: Das Top Management muss die digitale Transformation des Unternehmens unterstützen und vorantreiben, in dem es die dafür erforderlichen Ressourcen zur Verfügung stellt und eine entsprechende Unternehmenskultur des Wandels etabliert. Zweitens: Mehr Investitionen in Trainings und Schulungen zum Thema Digitalisierung. Nur wenn das mittlere Management über die erforderlichen digitalen Kompetenzen verfügt, kann sich der digitale Reifegrad des Unternehmens weiterentwickeln. Und drittens: Effiziente Kommunikation ist Pflicht! Angesichts der Informationsflut, die auch am Arbeitsplatz enorm zugenommen hat, steigt die Leistungsfähigkeit und Arbeitszufriedenheit von Führungskräften und Mitarbeitern gleichermaßen, wenn sich die Kommunikation auf die wesentlichen Botschaften beschränkt. Ein solches Kommunikationsverhalten kann ebenfalls durch zielgerichtete Trainings gefördert werden.

Wir senden Ihnen unsere Studie auf Anfrage gerne zu und stehen für Ihre Fragen zu dieser spannenden Thematik persönlich zur Verfügung.

In der kommenden Woche zeigen wir, was Führungskräfte von erfolgreichen Digital Leaders lernen können. Den Beitrag finden Sie hier.

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Categorised in: Allgemein, Deutschland

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