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Erfolgsfaktor interkulturelle Kompetenz

Wer international Handel treibt, in Asien neue Standorte aufbaut oder am Heimatstandort multinationale Mitarbeiterteams leitet, sollte die kulturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede seiner Geschäftspartner und Mitarbeiter kennen. Denn den Chancen von kultureller Diversität stehen auch Risiken und Konfliktpotentiale gegenüber. Sie lassen sich durch richtige Führung vermeiden.

Seit der Mensch Handel treibt, treffen Menschen verschiedener Kulturen und Sprachen aufeinander. Wer erfolgreich sein will, muss daher entsprechend agieren und sich auf die örtlichen Gepflogenheiten einstellen. Doch erst die Globalisierung führte in Europa und in anderen Regionen der Welt dazu, dass sich Menschen aller großen Kulturkreise und ihre verschiedenen Werthaltungen immer öfter auch in der Arbeitswelt begegnen. Deshalb ist klar, dass der konstruktive Umgang mit kultureller Vielfalt und unterschiedlichen Werthaltungen auf der zwischenmenschlichen Ebene in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen und zu den Schlüsselqualifikationen von Managern gehören wird. Diese interkulturelle Kompetenz ist heute nicht nur in Großunternehmen wichtig, sondern ist mittlerweile auch für die Führungskräfte in der von klein- und mittelständischen Unternehmen geprägten deutschen Wirtschaft ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Doch worin besteht diese Kompetenz und welcher Teil gehört zur Persönlichkeit bzw. lässt sich erwerben? Als typischer ‘soft skill’ besteht interkulturelle Kompetenz darin, sich in Menschen anderer Kulturkreise hineinversetzen und ihre Wertvorstellungen beim eigenen Handeln berücksichtigen zu können. Persönlichkeitsattribute wie Empathie, Offenheit und Neugierde gegenüber dem zunächst Fremden, Sensibilität und geistige Flexibilität zeichnen Menschen mit interkultureller Kompetenz aus. Und das gilt bei weitem nicht nur für Kulturen aus weit entfernten Ländern, sondern auch für den Umgang mit unseren Nachbarn wie zum Beispiel Frankreich oder Italien. Schon bei Coachings deutscher Unternehmen in Frankreich überlegen wir im Vorfeld, ob es eher ein französischer oder deutscher Coach sein soll.

Die gute Nachricht für Unternehmen ist, dass sich solche Kompetenzen über Assessments durchaus messen und über Trainings und Coachings verbessern lassen. Der Ansatz von Mercuri Urval legt dabei besonderen Wert auf das individuelle Coaching, das durch den co-aktiven Ansatz aus Üben und Verstehen noch besser auf die individuellen Potenziale der einzelnen Persönlichkeit eingehen kann. Trainings, in dem allgemeine Kenntnisse wie die länderspezifischen Dos and Don’ts ebenso wie kulturelle Besonderheiten vermittelt werden, können das Ganze flankieren. Mercuri Urval unterstützt aber auch Teambuilding-Prozesse in internationalen Mitarbeitergruppen, um dort für kulturelle Unterschiede zu sensibilisieren, ein gemeinschaftliches Verständnis zu erzielen und Synergien zu fördern.

Genauso wie gute Führung setzt auch interkulturelle Kompetenz emotionale Stabilität und Lernbereitschaft voraus. Wer selbstbewusst und doch selbstreflektiert auf sich und seine eigene Kultur blickt, kann Geschäftspartner oder Mitarbeiter aus anderen Ländern besser verstehen, weil er Ähnlichkeiten und Unterschiede zu der Kultur des anderen sehen und angemessen darauf reagieren kann. Eigene Vorstellungen, Vorurteile und Verhaltensmuster zu hinterfragen und neue Verhaltensweisen anzunehmen sind wichtige Bausteine auf dem Weg zu interkultureller Kompetenz.

Für Mercuri Urval als international aufgestelltem Beratungsunternehmen mit heute mehr als 600 Beratern in 24 eigenen, organisch gewachsenen Landesgesellschaften, hat das Thema interkulturelle Kompetenz einen besonderen Stellenwert. Unsere internationalen Beraterteams verfügen über diese Kompetenz. Sie können die Chancen aufzeigen und Synergien erschließen, die in der Zusammenarbeit von Mitarbeitern unterschiedlicher Kulturkreise liegen, die von interkulturell kompetenten Fach- und Führungskräfte geleitet werden.

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Categorised in: Allgemein, Deutschland

1 Response »

  1. Sehr geehrte Frau Dr. Paterna,

    Ihr Artikel ist interessant, läßt sich inhaltlich m. E. aber herunterbrechen auf tradierte Erkenntnis und Begrifflichkeit der “MALUMA” und “TAKETE”. Nicht das ICH sondern das DU, nicht die EIGENE NATION + KULTUR mit ihren tradierten Gewohnheiten und Bedingtheiten sondern die FREMDE NATION + KULTUR mit ganz anderen Gewohnheiten und Bedingtheiten sollten im interkuturellen Umgang im privaten als auch beruflichen Bereich das Maß der Dinge sein. – Vielleicht ganz einfach auch verstanden als GELEBTE DEMUT IN EINER IN JEDER HINSICHT GLOBALISIERTEN UM-WELT

    Mit freundlichen Grüßen

    F. Damerau

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