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Mit E-Learning das eigene Profil schärfen

E-Learning

Der rasante technologische Wandel, der durch die Digitalisierung vorangetrieben wird, birgt nicht nur Risiken für bestehende Geschäftsmodelle. Er bietet auch ein Instrument, mit dem Unternehmen sich dieser Herausforderung stellen können: E-Learning. Wenn es richtig eingesetzt wird, hilft es Unternehmen und Mitarbeitern gleichermaßen, ihr Profil zu schärfen und damit erfolgreicher und zufriedener zu sein.

Die Digitalisierung stellt für Unternehmen und Mitarbeiter eine Herausforderung auf vielen Gebieten dar. Eines davon ist das Wissen sowie das clevere Management von Know-how. Wo es früher ausreichte eine Ausbildung oder ein Studium zu absolvieren, um zusammen mit der wachsenden Berufserfahrung für die nächsten Jahrzehnte das notwendige Rüstzeug zu haben, müssen Unternehmen und ihre Mitarbeiter heute – besonders durch Entwicklung von Industrie 4.0 – angemessen auf die kürzer gewordene Halbwertzeit des Wissens reagieren. Denn die Kenntnisse und Methoden, die gestern noch den Erfolg des Unternehmens garantierten, können morgen schon das Gegenteil bewirken. Damit ändern sich auch die Anforderungsprofile der Fach- und Führungspositionen und es ist weder für die Unternehmen noch für angehende Manager immer vorhersehbar, welche Kompetenzen aktuell und in naher Zukunft gefragt sind. Lebenslanges Lernen heißt deshalb das Stichwort, denn Lernen, so ein gängiges Bonmot, ist wie Schwimmen gegen den Strom: Wer aufhört, treibt zurück.

Doch die sogenannte Generation Y, also die zwischen 1980 und 1999 Geborenen, die nun in die Unternehmen strömt, hat damit überhaupt keine Probleme. Ganz im Gegenteil legen die Digital Natives größten Wert auf Weiterbildungsangebote. Und sie suchen sich Unternehmen nicht mehr nur aufgrund der Höhe des Gehalts aus, das ihnen geboten wird, sondern sie wollen Verantwortung übernehmen, mitbestimmen und auf dem neuesten Stand des Wissens bleiben. Weil sich der Berufsalltag aber meist nicht mit den aus dem Studium vertrauten Methoden der Wissensaneignung kombinieren lässt, bietet sich E-Learning als zeitgemäße Form des Lernens an. Es bildet die eigenen Mitarbeiter nicht einfach nur weiter, sondern es bindet sie in vielen Fällen auch enger ans Unternehmen, wenn damit Aufstiegschancen oder die Übernahme von mehr Verantwortung verknüpft werden.

Grundsätzlich kann beim E-Learning zwischen synchronem und asynchronem Lernen unterschieden werden. Beim synchronen Lernen findet die Kommunikation zwischen Lehrendem und Lernendem wie beim Präsenzunterricht zeitgleich statt. Allerdings sind beide räumlich voneinander getrennt, etwa bei Chats oder beim Teleteaching, bei dem ein Fachvortrag live übertragen wird. Asynchrones Lernen beschreibt dagegen Lernprozesse, bei denen Lehrender und Lernende nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich voneinander getrennt agieren. Das erlaubt ein noch höheres Maß an Flexibilität. Beispiele dafür sind Web Based Training (WBT), Computer Based Training (CBT) und Blended Learning, eine Kombination aus E-Learning und Präsenzunterricht.

Die Vorteile des E-Learnings liegen auf der Hand: Es passt sehr gut zur Schnelllebigkeit im modernen Arbeitsleben und bietet inhaltliche und räumliche Flexibilität – es eignet sich damit auch für Mitarbeiter, die viel auf Reisen sind. Die Lernprozesse lassen sich bedarfsgerecht und individuell auf den Lernenden abstimmen. Wissen ist so jederzeit und überall für ihn abrufbar. Interaktive Sessions und individuell angepasste Einheiten, in denen Lerninhalte wiederholt werden, können miteinander kombiniert werden. E-Learning erlaubt es zudem, Inhalte sehr schnell auf den neuesten Wissensstand zu bringen. So können Unternehmen sowohl firmeninterne Inhalte lehren als auch auf Content externer Anbieter zugreifen, um ihre Mitarbeiter auf dem aktuellsten Stand des Wissens zu halten.

Die vielen Möglichkeiten des E-Learnings stellen für Unternehmen aber auch eine Herausforderung bei der Entwicklung ihrer Mitarbeiter dar, denn wie bei allen Maßnahmen bedarf es auch hier einer gezielten Strategie. Dazu müssen folgende Fragen beantwortet werden: Welches fachliche Wissen und welche Fähigkeiten braucht der Mitarbeiter zukünftig für seine Funktion? Welche persönlichen Kompetenzen sind wesentlich, um erfolgreich zu sein? Was davon kann angelernt werden und wie kann das Unternehmen den/die Mitarbeiter/in unterstützen, sich diese Kompetenzen anzueignen?

Die geeigneten Mittel, um diese Fragen zu beantworten, sind einerseits Kompetenzprofile für die Stellen und andererseits Potenzialanalysen für die Mitarbeiter, die aktuell diese Stellen besetzen. Die Diskrepanz zwischen Anforderungen und vorhandenen Kompetenzen zeigt auf, wo Nachbesserungsbedarf besteht. Nicht immer, aber doch hinreichend oft lässt sich diese Lücke durch Know-how schließen, das mittels E-Learning erworben werden kann. E-Learning bietet dabei die Möglichkeit, in einer transparenten Kostenstruktur Wissen anzueignen, ohne dass Mitarbeiter tagelang Seminare besuchen müssen. Gerade bei Mitarbeitern und Führungskräften die global aktiv sind, ist E-Learning sehr praktikabel, um Zeit zu sparen. Außerdem können sie  sich ein festgelegtes Know-how in einem definierten Zeitrahmen selbstbestimmt aneignen. Die größere Passung von Anforderungen einerseits und fachlichen sowie persönlichen Kompetenzen andererseits führt dabei sowohl zu einem größeren Erfolg als auch zu einer größeren Zufriedenheit der Mitarbeiter. Beides sind wichtige Faktoren um Talente im eigenen Unternehmen zu halten.

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Categorised in: Allgemein, Deutschland

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