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Onboarding: Die letzte Phase des Einstellungsprozesses

Onboarding

Arbeitsvertrag unterschrieben, Einstellungsprozess abgeschlossen. Mitnichten! Ob KMU oder ein Grosskonzern – gelungenes Onboarding für neue Mitarbeiter ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen. Damit steigern Sie die Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung und sparen zudem Kosten. Vladan Veljkovic

Die Rekrutierung neuer Mitarbeitenden ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Stellenausschreibung, erste Gespräche, Assessments, Diskussionen im Team und noch einiges mehr gehören dazu. Kommt es dann letztlich zur Vertragsunterzeichnung, ist die Freude und Erleichterung bei Arbeitgeber wie Kandidaten gross. Als Arbeitgeber sollten Sie sich aber bewusst sein, dass der Einstellungsprozess damit noch nicht abgeschlossen ist. Erst nach einem strukturierten und individuellen Onboarding-Prozess fühlt sich Ihr neuer Mitarbeiter vom ersten Arbeitstag an willkommen und geschätzt.

Das ist auch positiv für Sie als Arbeitgeber, weil Sie damit:

  1. ein positives Arbeitsklima schaffen, dadurch
  2. die Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung steigern und
  3. die Absprungrate senken

Kurz: Sie sparen Geld! Denn überlegen Sie sich, was es kosten würde, noch einmal einen kompletten Rekrutierungsprozess durchzuführen…

Worum geht es beim Onboarding?

Im Onboarding dreht sich alles um die ersten 100 Tage im neuen Unternehmen. Es geht darum, den Mitarbeiter in sein neues Arbeitsumfeld zu integrieren, ihn richtig an Bord zu holen.

Zentrale Elemente für erfolgreiches Onboarding sind:

  • Präsentation: Stellen Sie am ersten Arbeitstag die Kollegen, das Team, die Abteilung und das Unternehmen vor.
  • Organisation und Struktur: Erstellen Sie einen klaren Plan für die Einarbeitung und erklären Sie Zuständigkeiten sowie den üblichen Tagesablauf.
  • Integration: An Teammeetings und -events soll von Anfang an jeder dabei sein.
  • Zielsetzung: Formulieren Sie Ziele, die in den ersten 100 Tagen erreicht werden sollen. Zeigen Sie dem Mitarbeiter auf, auf welche Unterstützung er bei der Erreichung dieser Ziele zählen kann.
  • Feedback: Es empfiehlt sich in den ersten drei Monaten je ein Feedbackgespräch pro Monat abzuhalten, um den Stand der Dinge zu evaluieren und nächste Schritte zu planen.

Für einen idealen Start, sind auch bereits vor dem Arbeitsantritt einige organisatorische Vorbereitungen im Unternehmen zu treffen. So gilt es, Buchhaltung, Personalwesen, IT und weitere interne Abteilung abzustimmen, den Arbeitsplatz für den neuen Kollegen einzurichten und das Team über den Neuzugang zu informieren. Ziel ist es, dass dem neuen Mitarbeiter vom ersten Arbeitstag an klar wird: Man hat sich gekümmert. Dadurch erfährt er sofort Wertschätzung, fühlt sich willkommen und bleibt schliesslich auch an Bord.

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Categorised in: Allgemein, Schweiz

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