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Wie funktioniert nachhaltiges Personalmanagement?

Langfristig planen und Vielfalt fördern.

Nachhaltigkeit liegt im Trend. So auch im Personalmanagement. Was bedeutet nachhaltiges Personalmanagement? Und inwiefern spielt Diversity dabei eine Rolle?

Nachhaltigkeit ist in! Immer mehr Menschen achten beim Einkauf darauf, dass die Produkte nachhaltig produziert wurden. Das Thema Nachhaltigkeit darf aber keinesfalls in irgendeine „Öko-Ecke“ verdrängt werden. Denn wichtig ist die Thematik auch in sehr vielen anderen Bereichen – u.a. im Personalmanagement.

Was bedeutet nachhaltiges Personalmanagement?

Die Grundlage von Nachhaltigkeit – egal in welchem Bereich – bildet langfristiges Denken. Im Personalmanagement steht der langfristige wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens im Zentrum. Dies durch nachhaltige Personalplanung und -entwicklung. Mitarbeitende, die lange bei demselben Arbeitgeber bleiben und sich intern weiterentwickeln, bringen letztlich wiederum einen Mehrwert für das Unternehmen. Bereits bei der Selektion neuer Mitarbeitenden stellen sich deshalb stets die folgenden Fragen:

  • Welchen Beitrag kann dieser Kandidat/diese Kandidatin langfristig für den Unternehmenserfolg leisten?
  • Wie kann sich der Kandidat/die Kandidatin im Unternehmen weiterentwickeln?
  • Welche Anreize können dem Kandidaten/der Kandidatin geboten werden, um ihn/sie langfristig im Unternehmen zu behalten?

Anreiz bietet natürlich u.a. ein fairer Lohn. Mindestens genauso wichtig sind aber Weiterbildungsangebote, eine offene Kommunikation, Gesundheitsprogramme oder flexible Arbeitszeitmodelle.

Grundsätzlich gilt: Happy people perform better! Mitarbeitende, die sich wohl fühlen und sich mit der Wertekultur eines Unternehmens identifizieren können, liefern bessere Leistungen und bleiben länger.

Vielfalt macht produktiv!

Einen wichtigen Beitrag zur positiven Gesamtatmosphäre im Unternehmen leistet auch aktives Diversity Management. Das heisst, die Vielfalt wird bewusst gefördert, indem Mitarbeitende verschiedener Alterssegmente und Geschlechter, aus unterschiedlichen Ethnien und mit diversen beruflichen Hintergründen angestellt werden. Durch die verschiedenen Perspektiven in diesen Teams entstehen oft neue Ansätze und Herangehensweisen, die letztlich der Effizienz und Produktivität zu Gute kommen.

Insbesondere die Altersdurchmischung sollten Arbeitgeber heute – in Anbetracht des Fachkräftemangels in diversen Branchen – vermehrt in Betracht ziehen. Denn ältere Mitarbeitende sind nicht grundsätzlich „zu teuer“. Sie bringen wertvolle Erfahrung mit, die sie mit jüngeren Mitarbeitenden teilen können. So bleibt dem Unternehmen Wissen langfristig erhalten. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.

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Categorised in: Allgemein, Schweiz

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