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Was Führungskräfte zu guten Digital Leaders macht

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In der vergangenen Woche haben wir unsere Studie „Lässt die Digitalisierung erfolgreiche Führungskräfte scheitern?“ vorgestellt und gezeigt, welche Handlungsempfehlungen sich für Unternehmen daraus ergeben. Den Beitrag zu unserer Kooperationsstudie mit der Leuphana Universität Lüneburg und Prof. Benjamin Bader finden Sie hier. Heute gehen wir der Frage nach, was Führungskräfte selbst daraus lernen können, um gute Digital Leader zu werden.

Wichtig ist vor allem die Bereitschaft, sich mit dem Thema Digitalisierung zu beschäftigen und fortzubilden. Denn um als Führungskraft die Potenziale der Digitalisierung zu erkennen und für sich nutzen zu können, sind digitale Kompetenzen essentiell. Wem die entsprechenden Kompetenzen fehlen, kann sich zudem eher überfordert fühlen. Deshalb ist es für Führungskräfte äußerst wichtig, an Trainings und Schulungen zum Thema der Digitalisierung teilzunehmen. Sollten sie nicht bereits vom Unternehmen angeboten werden, gilt es eigenständig aktiv zu werden, um auch in Zukunft „am Ball zu bleiben“.

Für Führungskräfte gilt: Ohne Unterstützung „von oben“ kommen Sie nicht voran. Unsere Studie zeigt nämlich, wie wichtig der Support aus den höchsten Führungsebenen ist. Umgekehrt sollte man den Mitarbeitern des eigenen Teams Unterstützung bieten, damit auch sie digitale Kompetenzen erwerben. Regelmäßige Feedbackgespräche, in denen die Digitalisierung thematisiert wird, sowie Schulungen helfen hier weiter. Auch der Einsatz von on-the-job Trainingsmethoden für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist sinnvoll. Erwarten Sie also nicht nur Unterstützung „von oben“, sondern unterstützen Sie auch aktiv „nach unten“.

Erfolgreiche Digital Leader kommunizieren sehr effizient und konzentrieren sich dabei auf die wesentlichen Botschaften. Persönliche Gespräche sind nach wie vor das wichtigste Mittel, digitale Medienkanäle ergänzen die Kommunikation mit dem gesamten Team oder Einzelnen. Überlegen Sie sich, für welche Botschaften welcher Kommunikationskanal am besten geeignet ist. Zudem hilft es enorm, sich bezüglich der eigenen Kommunikation Feedback vom Team bzw. einzelnen Mitarbeitern einzuholen.

Ohne Zahlen kein messbarer Erfolg: Nutzen Sie Key Performance Indicators, um den Erfolg der digitalen Transformation zu bestimmen. Ohne die Definition und Analyse von Leistungsindikatoren bleibt jede Erfolgseinschätzung subjektiv. Damit der Erfolg der Digitalisierungsstrategie objektiv gemessen werden kann, sollten sich Führungskräfte dafür einsetzen, dass ihr Unternehmen KPIs verwendet. Niemand wird von heute auf morgen ein komplexes Kennzahlsystem implementieren können. Beginnen Sie daher im Kleinen und mit wenigen, zentralen KPIs, die sich leicht bestimmen lassen. Als Führungskraft haben Sie es in der Hand, das System dann sukzessive zu erweitern.

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen, heißt ein bekanntes chinesisches Sprichwort. Eine positive Zukunftseinstellung ist richtig und wichtig, denn gerade im Zuge der Digitalisierung werden auch massive Ängste vor Jobverlusten geschürt. Noch wichtiger ist es jedoch, die ersten konkreten Schritte zu unternehmen, um den digitalen Wandel erfolgreich zu gestalten. Im Arbeitsalltag sollte der Fokus auf dem „Hier und Jetzt“ liegen, das heißt auf innovativen und aktuell umsetzbaren Problemlösungen. Das langfristige Ziel muss deshalb ja nicht aus den Augen verloren werden, aber vergessen Sie nicht, was Sie unternehmen müssen, um so effizient wie möglich dort hin zu kommen. Bauen Sie Windmühlen, keine Mauern!

Wir senden Ihnen unsere Studie auf Anfrage gerne zu und stehen für Ihre Fragen zu dieser spannenden Thematik persönlich zur Verfügung.

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Categorised in: Allgemein, Deutschland

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